Eine Tasse Kaffee

.... mit Altbürgermeister Hans Mummert und Bürgermeisterin Elke Zehetner.

Zwei Bürgermeister, ein Gespräch: Hans Mummert und Elke Zehetner prägten und prägen die Stadtentwicklung über fast ein Vierteljahrhundert. Stefan König traf sich mit ihnen bei Filterkaff ee und Croissants im Penzberger Rathaus.


Herr Altbürgermeister, ein paar Jahre sind vergangen, seit Sie aus dem Amt ausgeschieden sind. Wie geht’s Ihnen jetzt? Überwiegt Erleichterung oder doch eher das Gefühl, nicht mehr eingreifen zu können?

Mummert: Ich hab mich auf die Zeit ja vorbereitet, nicht mehr Bürgermeister zu sein, und kann daher sagen: Mir geht es sehr gut. Ich verfolge die Kommunalpolitik natürlich weiterhin, vor allem über die Presse. Aber im Endeffekt halte ich mich raus, weil ich sage, alles hat seine Zeit und ich hatte die meine. Ich widme mich meinen privaten Dingen. Ich spiele gern Tennis, gehe zum Laufen, und vier Enkel haben wir auch noch dazu. Politisch ganz untätig bin ich trotzdem nicht. Ich engagiere mich zum Beispiel im Kreistag und für die Energiewende Oberland. Alles in allem aber bin ich froh, dass ich in den Ruhestand gehen konnte. Nach 53 Arbeitsjahren ist es schon berechtigt, dass man dann auch mal zur Ruhe kommt.


Kein komisches Gefühl, wenn morgens der Wecker klingelt? Nach dem Motto: Jetzt muss ich raus und dann gleich ins Rathaus …

Mummert: Nein, überhaupt nicht. Ich habe meine Schlüssel zum 1. Mai 2014 abgegeben. Damit war für mich das Amt des Bürgermeisters vorbei und ich fühle mich seither einfach nur als Bürger der Stadt. Eines möchte ich vor allem sagen: Jeder Erfolg, den die Bürgermeisterin mit dem Stadtrat und der Stadtverwaltung verbuchen kann, freut mich genauso wie ein Erfolg zu meiner Zeit.


Und damit kommen wir sogleich zur Ersten Bürgermeisterin, zur amtierenden. Ihr Wahlsieg im Frühjahr 2014 ist euphorisch gefeiert worden. Wie ging es Ihnen, Frau Bürgermeisterin, etwa 100 Tage später, als erkennbar wurde, wie aufwändig und wie schwierig dieses Amt in einer Stadt von der Größenordnung Penzbergs wirklich ist.

Zehetner: Wenn ich arbeitsscheu gewesen wäre, hätte ich mich dieser Aufgabe nie gestellt. Ich habe gewusst, dass es ein gewisser „Gemischtwarenladen“ wird, den ich zu übernehmen habe. Große Aufgaben, kleine Aufgaben, wichtige Aufgaben, weniger wichtige Aufgaben, und doch war ich, obwohl ich’s gewusst habe, überrascht. Und dass man wie ein großer off enporiger Schwamm sein muss, der erstmal alles aufsaugt, was einem erzählt wird, habe ich auch gelernt.


Nun wird aber doch gemunkelt, dass eher Sie die Gespräche dominieren würden …

Zehetner (lacht): Die Leute haben immer gesagt „Mei, die redet so viel“. Ehrlich gesagt, ich bin während dieser ersten 100 Tage manchmal heimgekommen und war überrascht, wie viele Informationen ich aufnehmen muss. Mein Redeanteil war deshalb in den Besprechungen nicht ganz so groß. Es ging ja vielmehr darum, zuzuhören und zu lernen, was ich wissen und erfahren musste. Ich wollte meinem Amtsvorgänger eine gute Nachfolgerin sein. Er war es schließlich, der mit dem damaligen Stadtrat und der Verwaltung Penzberg zu einer der fi nanzstärksten Städte weit über den Landkreis hinaus gemacht hat. Ich habe es von Anfang an als meine Aufgabe gesehen, dies nicht nur zu halten, sondern auch in die Zukunft zu führen. Meine Ansprüche sind hoch, und die Ansprüche der Bürger sind es auch.


War Kommunalpolitik früher einfacher?

Mummert: Da muss ich an meinen Vorgänger Kurt Wessner denken. Er hat es auch nicht einfach gehabt nach der Schließung des Bergwerks 1966. Die Stadt zu einer attraktiven Industrie- und Gewerbestadt zu machen, war natürlich eine schwierige Aufgabe. Aber Wessner hat noch manchmal sagen können, das machen wir jetzt so, und dann ist es auch so gemacht worden. Heute ist es so, dass zu jedem Thema, das man aufgreift, sofort viele Meinungen kundgetan werden. Leserbriefe … Bürgerentscheide … wobei ich eigentlich ein Verfechter der Bürgerentscheide bin, aber so, wie es derzeit läuft, wird es immer schwieriger, Kommunalpolitik oder Politik generell zu betreiben. Ich glaube, die Bürger haben das Vertrauen in die gewählten Politiker verloren. Schade, dass es so ist. Dieses Misstrauen ist in aller Regel nicht gerechtfertigt.


War es in der Ära Mummert noch leichter?

Mummert: Es war schon damals nicht leicht, und es ist immer schwieriger geworden. Nehmen wir als Beispiel nur die Geschichte mit dem Hotel. Die hat ja schon in meiner letzten Amtszeit begonnen. Wir haben zahllose Sitzungen gehabt, 40 Standorte herausgesucht, haben alles analysiert, haben uns auf einen Standort konzentriert, der in meinen Augen, obwohl ich ein Betroff ener bin – ich wohne nur ein paar hundert Meter weg – ideal gewesen wäre. Wie man weiß, ist aus diesem ersten großen Anlauf nichts geworden.


Ein gutes Stichwort für meine Frage an Frau Zehetner: Sie kommen aus dem Behördenwesen, waren hochrangige Beamtin. Sie waren an hierarchische Abläufe gewöhnt. Wie war für Sie das Ankommen als neue Chefin im Penzberger Rathaus?

Zehetner: Ich glaube, gut vorbereitet gewesen zu sein für diese Aufgabe. Und doch hat mich manches überrascht. Ich habe dann sehr schnell gelernt, dass man eine Millionenstadt mit ihrem riesigen Verwaltungsapparat nicht mit einer Stadt in der Größenordnung von Penzberg vergleichen kann. Ich habe mich gut in die Gegebenheiten eingefunden, weil mich die Verwaltung unterstützt und ich mit dem Stadtrat gut zusammenarbeite. Wichtig sind gegenseitiger Respekt und Wertschätzung. Und dies geht leider manchmal etwas verloren.

Ein Problem, das es so nur in Penzberg gibt?

Mummert: Ich meine, dass quer durch die Gesellschaft der Respekt weniger geworden ist. Das sieht man an Kommentaren in Facebook, und das setzt sich dann auch in einem Stadtparlament fort. Die Hemmschwellen sind niedriger geworden.

Zehetner: Manchmal wundere ich mich schon über den Umgang miteinander. Diese Stöckchen, die man uns bisweilen in den Weg wirft, tun oft richtig weh, vor allem, wenn es dann auch noch menschlich unter die Gürtellinie geht. Die Verwaltung, der Stadtrat und ich arbeiten alle zum Wohl unserer Stadt.

Mummert: Das habe ich bereits in den letzten Jahren meiner Amtszeit verspürt, dass die Hemmschwellen heruntergegangen sind und das hat mich schon sehr mitgenommen. Da ist mir oft Misstrauen bei meinen Überlegungen zur Stadtentwicklung entgegengeschlagen. Aber ich muss sagen, die Gedanken sind frei, und man muss sich auch Gedanken machen dürfen. Deshalb habe ich mir gewünscht, dass meine Nachfolgerin mit neuem Mut und neuem Schwung an die Sache herangeht, und das tut sie auch.

Bei allen schwierigen Aufgaben, die das Bürgermeisteramt mit sich bringt: Was waren für Sie, Herr Mummert, und für Sie, Frau Zehetner, die besten Erfahrungen?

Mummert: Das Positive für mich war, dass ich diese Stadt, in der ja Vieles bestens vorbereitet war, gut weiterentwickeln konnte. Dazu gehören die Ausweisung des Industrie- und Gewerbegebietes im Nonnenwald und der Ankauf von Gut Hub mit 98 Hektar Grund. Auch da gab es Gegenmeinungen und Auseinandersetzungen. Diese Auseinandersetzung habe ich intensiv, aber auch fair geführt, und so haben wir das durchbringen können. Ohne das, wäre es für Penzberg zu einem Stillstand gekommen. Und, was mich auch immer sehr gefreut hat, war das gute Miteinander vieler Menschen und vieler Nationen in unserer Stadt. Wir haben ja regen Zuzug hier, und ich glaube verspüren zu können, dass gerade diese Menschen, die neu nach Penzberg kommen, sich hier besonders wohl fühlen. Oder auch der so toll funktionierende interreligiöse Dialog. Als es um den Bau der Moschee gegangen ist …


Da waren Sie ja intensiv involviert.

Mummert: … da haben wir es gemeinsam geschafft t, mit Zustimmung der Kirchen und des Stadtrates, etwas quasi einstimmig auf den Weg zu bringen. Das konnte ja nur unter Einbindung der Bevölkerung und der verschiedensten Interessen gelingen. Und ich muss sagen, das macht mich schon auch stolz. Man spürt bis heute, dass damit ein guter Weg eingeschlagen worden ist, den man meiner Meinung nach als durchaus beispielhaft bezeichnen kann. Natürlich habe ich auch genug negative Sachen in meiner Amtszeit gehabt: Rathausbrand, Brand im Altenheim, zwei Hochwasser ... Das waren Dinge, die haben mich sehr deprimiert. Auch der Abriss des Staatlicher Hofes schmerzt mich bis heute. In Erinnerung ist jedenfalls beides geblieben, das Positive und das wenig Erfreuliche.

Und jetzt Sie, Frau Bürgermeisterin.

Zehetner: Das Beste was uns – in einer Hauruckaktion – gelungen ist, war „Hannis Eismärchen“ und überhaupt die Belebung des Stadtplatzes! Wie oft war die Rede von der „Betonwüste“, dem „Plattenbau“ … Doch man muss sagen, dass der Stadtplatz in dieser Form mit seinen vielen Möglichkeiten enorm beiträgt zum guten Zusammenleben bei uns in Penzberg. Es geht ja nicht nur um „Hannis Eismärchen“, sondern um jede Menge Veranstaltungen auf dieser Fläche. Auch um den Wochenmarkt und natürlich den idealen Treffpunkt der verschiedenen Generationen und Nationen. Das ist das erste. Das zweite ist unsere Stadthalle. So wie Hans Mummert beim Rathausbrand gelitten hat, so erging es mir, als nach drei Jahren Stadthallenrenovierung mit, wie ich sagen muss, phantastischem Ergebnis, dann leider so viel Sand ins Getriebe kam.


Ich würde aber gerne bei den positiven Erfahrungen bleiben.

Eisplatz und Stadtplatz waren mir besonders wichtig, immer unter dem Motto „Menschen zusammenführen“. Auf den Ankauf des gesamten Layritz Areals bin ich sehr stolz, dieses Gelände eröffnet uns Perspektiven. Mit das Schönste in meiner noch kurzen Zeit als Bürgermeisterin waren die Feierlichkeiten zu „50 Jahre Bergwerksschließung“. Da war ganz Penzberg auf den Beinen, Jung, Alt, Groß, Klein, die Nation spielte keine Rolle, die Vereine, alle waren da. Man hat gemerkt, man kann in Penzberg gut arbeiten, aber auch richtig gut feiern.

Mummert: Nicht zu vergessen, Elke, das Museum.

Zehetner: Richtig! Es ist derart gut angenommen worden, dass wir heuer schon den Eichenparkettboden haben abschleifen lassen müssen. So groß war der Besucherandrang!


Wie geht’s Ihnen damit, dass so schöne Erfolge oftmals ganz kleinlich klein geredet werden? Denken wir an den Brunnen am Stadtplatz oder die Debatte um die Osterhasen, die im Frühjahr an verschiedenen Stellen der Stadt zu entdecken sind.

Zehetner: Also, ich muss sagen, da ruhe ich in mir. Manche Bürger meckern wegen einer Kleinigkeit und könnten 99 andere, schöne Dinge in unserer Stadt bewundern.

Es heißt ja öfter, z.B. beim Derblecken am Starkbierfest, der Bürgermeister Mummert hätte auch noch „seine Bürgermeisterin“ Evi Mummert an der Seite gehabt. Ist das bei den Zehetners auch so? Haben Sie Ihren Mann quasi als „kleinen Bürgermeister“ in der Handtasche?

Mummert: Klar, Evi ist einfach die Frau an meiner Seite. Wir waren beide schon immer politisch. Bei uns ist Politik schon am Frühstückstisch ein Thema.
Zehetner: Natürlich reden wir daheim. Mein Mann gibt mir aufgrund seiner beruflichen Erfahrung auch manchen guten Rat. Aber er hat von Anfang an klar gesagt: Er ist nicht der Bürgermeister – das ist meine Aufgabe. Aber er ist eben ein Bürger dieser Stadt. Er lebt hier ganz bewusst, und da kann man sich einfach nicht völlig enthalten.

Mummert: Ich möchte aber noch einmal etwas zu der Frage nach den positiven Erfahrungen sagen: Besonders glücklich gemacht hat mich, dass wir das Krankenhaus erhalten und dass wir die Innenstadt neugestalten konnten. Bei letzterem hätte ich Zweifel, ob das heute noch so reibungslos umgesetzt werden könnte.


Von der Rückschau nun zur Zukunft der Stadtentwicklung. Was sind die Hauptanliegen? Was ist das Visionäre für die nächsten zehn Jahre?

Zehetner: Das Wichtigste, erscheint mir, dass man nicht an sich selbst denkt, sondern an die nächste Generation. Das ist meine Motivation. Mein Wunsch wäre, dass die Kinder, egal nach welcher schulischen Ausbildung, gerne in Penzberg bleiben oder nach Penzberg zurückkommen, um hier zu leben und hier zu arbeiten. Dazu gehört, dass das Bild von der Arbeiterstadt zurechtgerückt werden muss. Noch immer hört man bisweilen, Penzberg sei nicht schön. Da kann ich nur sagen: Ich lade jeden gerne ein und zeige die Stadt. Und ich bin mir ganz sicher, die Leute würden staunen. Wir sind als Stadt Penzberg bestens aufgestellt, und meine Aufgabe ist es nun, dass wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern genau diesen Standortvorteil weiterentwickeln. Dazu gehören ein neues, attraktives Schwimmbad, ein Hotel und das Blaulichtzentrum, weil wir die Stadt für die nachfolgenden Generationen fit machen müssen.

Das Prosperieren der Stadt hat aber auch eine Kehrseite. Die Immobilienpreise steigen, die Mietpreise ebenso. Da kann es doch nicht verwundern, dass Menschen mit niedrigeren Einkommen die Entwicklung Penzbergs nicht durch die rosarote Brille sehen können.

Zehetner: Unsere Aufgabe ist es vor allem, günstigen Wohnraum zu schaffen. Die Stadt ist ja einerseits in der Situation, über ausreichend Geld zu verfügen und dazu auch ein bedeutendes Grundstücksvermögen vorweisen zu können. Genau diese Grundstücke können wir beispielsweise der Wohnbau Weilheim anbieten, damit sozialer Wohnraum geschafft en werden kann. Oder wir bauen über einen Bauträger selbst, so wie dies an der Birkenstraße geschehen soll. Ein Einheimischen Modell ist darin natürlich einbezogen.

Mummert: Da muss man vielleicht ergänzen, dass die Stadt in der glücklichen Lage ist, über 1000 Sozialwohnungen anbieten zu können. Mir ist klar, dass das trotzdem nicht ausreicht, aber es ist schon mal ein wichtiger Faktor. Erinnern wir uns doch mal an die Zeit der Finanzkrise, als viele Städte ihre Sozialwohnungen verkauft haben. Ich habe mir damals gesagt, da müsste mir das Wasser nicht nur bis zum Hals, sondern schon bis zu den Ohrwascheln hinauf stehen, dass ich das machen würde.

Wenn nun 100 Jahre Stadt gefeiert wird, welche Emotionen ruft das hervor. Bei Ihnen, Herr Mummert, der Sie die Stadt 18 Jahre lang geprägt haben. Und bei Ihnen, Frau Zehetner, die Sie das nun im fünften Jahr tun.

Mummert: Gut erinnern kann ich mich noch an die 75-Jahr-Feier, ein bisschen auch noch an die 50-Jahr-Feier 1969. 100 Jahre, das ist schon ganz was Besonderes. Ich verbinde damit vor allem das Staunen über die Entwicklung Penzbergs von der Bergarbeiterstadt zu dem, was sie heute ist. Mich bewegt das schon…

… weil Sie selbst so lange in der Verantwortung standen?

Mummert: Ja, natürlich! Weil ich jahrzehntelang für die Stadt gearbeitet habe, freut es mich jetzt ganz besonders, das 100-Jährige mitzuerleben. Ich glaube wir können alle stolz darauf sein, wie sich Penzberg entwickelt hat. Ich habe schon von einigen, die lange weg waren und dann zurückgekehrt sind, gehört: „Mei, ist des Penzberg schee worn“. Ich jedenfalls bin glücklich, dass ich in dieser Stadt leben darf.


Vielen Dank, Hans Mummert. Und für Sie, Frau Zehetner, bedeutet der Feier-Marathon vor allem Stress oder überwiegt die Vorfreude?

Zehetner: Stress verbinde ich damit überhaupt keinen. Und wie sagt man doch so schön: Vorfreude ist die schönste Freude. Penzberg hat es jedenfalls verdient, dass wir dieses Jubiläum in den verschiedensten Varianten gehörig feiern. Ich kann sagen, dass wir alle, die Stadt, die Vereine, die Institutionen, die Kulturschaff enden, mit großer Leidenschaft und mit viel Herzblut an die Sache herangegangen sind. Und jetzt hoffe ich, dass wir alle Bürgerinnen und Bürger Penzbergs erreichen, dass für jeden bei den Festivitäten Schönes und In-

Zehetner: interessantes dabei ist, und dass uns allen damit noch bewusster wird, wie lebenswert Penzberg, wie liebenswert unsere Stadt ist.


Vielen Dank auch Ihnen, Frau Zehetner. Und alles Gute für das Jubiläumsjahr 2019 – und darüber hinaus.

Anmerkung der Redaktion: Alles Wissenswerte zu den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr finden Sie im großen Einklapper im hinteren Heftteil.

Hans Mummert, geboren 1947 in Aidling nahe Murnau, gelernter Werkzeugmacher und Industriemeister, wurde 1978 für die SPD in den Stadtrat gewählt. 1985 wählte ihn der Stadtrat zum 2. Bürgermeister, und 1996 folgte er Kurt Wessner im Amt des Ersten Bürgermeisters. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stand die weitere Modernisierung der Stadt, und er hat dafür ein eigenes Leitmotto ausgegeben: „wohnen – arbeiten – erholen“. 2014, nach 18 erfolgreichen Jahren im Amt, gab Mummert den Stab an Elke Zehetner weiter.

Elke Zehetner, geboren 1968 in Schäßburg/Rumänien, lebt mit ihrer Familie seit 21 Jahren in Penzberg. Sie war Büroleiterin des Münchner Kreisverwaltungsreferenten und bringt als Dipl.-Verwaltungswirtin und Oberverwaltungsrätin all das mit, was in der heutigen Zeit einem Bürgermeisteramt abverlangt wird. Am 16. März 2014 gewann sie – parteifrei auf der SPD-Liste – die Penzberger Bürgermeisterwahl mit 53,78 % der Stimmen im ersten Wahlgang. Dabei setzte sie sich deutlich gegen zwei Männer (CSU und Bürger für Penzberg) durch und ist seit dem 1. Mai 2014 in der Geschichte der Stadt die erste Frau auf dem Chefsessel