Is' doch LOGO !

Es sage ja keiner, man habe es sich damit leicht gemacht! Ein Logo musste her zu dem an Veranstaltungen so reichen Fest „Penzberg – 100 Jahre Stadt“.

Also hat man einen Wettbewerb ausgeschrieben und alle Schulen, von den Grundschulklassen bis hin zum Gymnasium, haben teilgenommen. 277 Entwürfe wurden eingereicht und sind dann im Rathausfoyer ausgestellt worden. Hunts und Hannis und Bergwerkslokomotiven und Blaue Reiter, vor lauter künstlerischen Ideen schwirrte jedem Betrachter bald der Kopf. Da erging es sodann der zehnköpfigen Jury, zusammengesetzt aus Kunsterziehern und Grafikern, nicht anders. Fünf Entwürfe waren auszuwählen und dem Festausschuss, bestehend aus Mitgliedern des Stadtrates und der Stadtverwaltung, als Empfehlung vorzulegen. Zugleich aber hatte die Penzberger Bürgerschaft die Möglichkeit, selbst über das perfekte Logo abzustimmen.

So kam es, dass der Festausschuss fünf Jury-Vorschläge und fünf Bürgervorschläge zu diskutieren hatte. „Das war gar nicht einfach“, berichtet Ludwig Schmuck, 3. Bürgermeister und Mitglied im Festausschuss. „Alle fünf Entwürfe waren wunderschön ausgeführt. Wir waren begeistert. Und wir haben sehr lange diskutiert, bis wir dann den Siegerentwurf beziehungsweise die Siegerentwürfe hatten.

“Den Wettbewerb gewonnen hat Teresa Sindlhauser aus Ried bei Benediktbeuern, Schülerin der 12. Gymnasiumsklasse. Mit ihrer brillant ausgeführten Zeichnung, bei der die Zahl 100 vielfarbig, schwungvoll, locker und leicht im Blickpunkt steht, hat Teresa nicht nur Ruhm und Ansehen erlangt und sich in die Stadtgeschichte eingeschrieben, obendrauf gab es auch noch einen Sport-Conrad-Einkaufsgutschein in Höhe von 100 €, den prächtigen Bildband „Typisch Penzberg“ und zehn Freikarten für „Hannis Eismärchen“ im Winter 2018/19. Bei der Preisübergabe im Rathaus lobte Penzbergs Erste Bürgermeisterin Elke Zehetner die grafische Klarheit des Entwurfs und fragte, was es mit der prägnanten Vielfarbigkeit auf sich habe. Ziffern und dem Bergbau-Symbol Geschichte und Gegenwart verbindet, sieht man ohnehin auf einen Blick.
Über schöne Preise konnten sich auch die Zweitplatzierte und der Drittplatzierte freuen: Konrad Ortlieb, 14, aus Benediktbeuern und Schüler an der Bürgermeister- Prantl-Mittelschule, hatte mit seiner von Luftballons umrahmten Bockerlbahn ein geradezu poetisches Motiv geschaffen (Platz 3). Und die erst 10-jährige Silfa Salhab aus Penzberg von der Grundschule an der Birkenstraße überzeugte mit einer fröhlichen „Hanni“, dem Stadtmaskottchen (Platz 2). Mit diesem Wettbewerb ist also zweierlei erreicht worden: 1.) Die Stadt hat ein tolles Logo für ihr Jubiläumsjahr und 2.) um die Kreativität der Schülerinnen und Schüler braucht man sich in Penzberg keine Sorgen zu machen.

Is' doch Logo !